Schläger-Plakat
Empörung über CSU-Wahlplakat
Das CSU-Plakat zeigt, wie einer der beiden Schläger auf die Silhouette des am Boden kauernden 76-jährigen Rentners eintritt. In dem weiß ausgesparten Umriss ist zu lesen: " ... damit Sie nicht der Nächste sind". Der Münchner Weihbischof Engelbert Siebler wandte sich gegen die von der CSU geforderte Abschiebung junger Gewalttäter mit ausländischem Pass in die Heimat ihrer Eltern. SPD-Landtagsfraktionschef Franz Maget nannte das Plakat "zutiefst unanständig". Es zeichne ein Zerrbild der Sicherheitslage in München.
"Hetzkampagne der CSU"
Die Grünen verwiesen auf eine Umfrage des Bayerischen Rundfunks, derzufolge nur eine Minderheit der Bürger von 36 Prozent schärfere Strafen für Jugendliche befürwortet. Die Mehrheit der Bürger sei für mehr vorbeugende Maßnahmen, sagte Landtagsfraktionschefin Margarete Bause. "Wir gehen davon aus, dass die Hetzkampagne der CSU in sich zusammenfällt."
Schmid verteidigte das Plakat in einem Gespräch mit "Spiegel Online": "Ich verstehe die ganze Aufregung nicht." Schmid hatte bereits im vergangenen Jahr überregional Aufsehen erweckt, als er die "Entlausung" Münchens von SPD und Grünen forderte.




Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.