11.01.2008 11:08 |

Explosive Fracht

15 Tonnen Sprengstoff und defekte Bremsen

Die Fracht hochexplosiv, die Bremsen total kaputt: Einen Schrott-Lkw, beladen mit 15 Tonnen extrem gefährlichem Sprengstoff, stoppte die Polizei am Donnerstag im Burgenland. Die "rollende Bombe" war auf dem Weg zum Bergwerk in Eisenerz in der Steiermark. Ein Beamter: "Bei einem Unfall wäre es zur Katastrophe gekommen."

Die Ladung hätte ausgereicht, um einen ganzen Berghang in die Luft zu jagen! Mit 15 Tonnen Sprengstoff samt Zündkapseln donnerte ein völlig desolater Sattelschlepper aus Ungarn nach Österreich. Bei einer Routinekontrolle auf der B 65 in Rudersdorf im Südburgenland beendete die Polizei die "Horror-Fahrt".
 
Bremsen funktionierten kaum noch
"Der heikle Transport war zwar angemeldet und die hochexplosive Ware vorschriftsmäßig verpackt, doch der Laster strotzte vor technischen Mängeln. Die Bremsen funktionierten kaum noch", sagt Wolfgang Werderits, Leiter der Verkehrsabteilung Oberwart.

Die "rollende Bombe" wurde sofort entschärft, Mechaniker vor Ort zur Reparatur beordert - die Überstellung des Schrott-Lkw in eine Werkstatt wäre viel zu gefährlich gewesen. Die Kennzeichentafeln wurden daraufhin abgenommen, gegen den 39-jährigen Lenker wurde Anzeige erstattet, zudem wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von rund 2.000 Euro eingehoben.

Strenge Kontrollen: 540 "Taferln" weg
Weitere drei Schrott-Lkw - allerdings mit harmloser Fracht - wurden im Zuge der Kontrolle aus dem Verkehr gezogen. Werderits: "2007 haben wir auf dieser Strecke 540 Lkw-Kennzeichen abgenommen.

Von Karl Grammer, Kronen Zeitung und krone.at

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