10.01.2008 12:29 |

Sadomaso-Urlaub

Sex-Ferien auf Kosten des Arbeitgebers

Der Chef im Betriebsrat eines Dortmunder Unternehmens ging mit seiner Stellvertreterin auf Reisen - offiziell zur Fortbildung. Doch auf dem Programm stand SM-Sex statt Seminar zum Arbeitsrecht. Jetzt sind beide arbeitslos.

"Man wird danach süchtig", schrieb die Stellvertreterin des Betriebsrat-Chefs ins Gästebuch von "Erotik Ferien SM". Das Feriendomizil im Emsland ist eine ganz normale Ferienwohnung. Nur eben mit Zusatzausstattung: In einer Ecke steht ein Pranger, an der der "Böse" festgebunden werden kann, und das mit rotem Leder bezogene Bett ist nicht zum Schlafen da. Außerdem dürfen sich die Kunden in einem eisernen Käfig und an einem schwarzen Kreuz austoben, berichtet die Online-Ausgabe der "Welt".

Die Kosten für den SM-Urlaub, rund 4.000 Euro, rechnete das Liebespaar beim Arbeitgeber ab. Offiziell waren der Chef des Betriebsrats und seine Stellvertreterin zur fraglichen Zeit auf einer Weiterbildung für Betriebsräte in Rostock.

Als Arbeitskollegen von den Sadomaso-Ferien Wind bekamen, erzählten sie es ihrem Chef. Dieser fragte beim Weiterbildungsinstitut nach und staunte: Die angebliche Fortbildung gab es überhaupt nicht. Jetzt sind der Betriebsrat-Chef und seine Vize ihre Jobs los.

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