Von 2001 bis 2003 kickte der Bosnier beim Moskauer Vorortklub, ehe er zum GAK wechselte. Saturn beendete die russische Premier League auf dem fünften Platz. "Ja, der Präsident von Ramenskoje hat mich kürzlich angerufen, er würde mich gerne wiederholen. Es würde mich reizen, ich bin nicht abgeneigt. Denn dort könnte ich mehr verdienen", gab Muratovic gegenüber der "Steirerkrone" zu.
Für Boss Hans Rinner ist die Sache allerdings klar: "Er kriegt jetzt sicher keine Freigabe. Im Sommer kann man darüber reden."
Prödl bleibt Sturm vorerst erhalten
Ausländische Vereine interessieren sich für ihn und er will auch Legionär werden. Aber Sebastian Prödl hat seinen Transfer vorerst aufgeschoben. Der Abwehrhüne, der 2007 mit der U20-Auswahl WM-Vierter geworden ist und auch schon im A-Team gespielt hat, bleibt auch im neuen Jahr "Winterkönig" Sturm Graz erhalten. "Ich werde die verleibenden Spiele der Frühjahrssaison für Sturm bestreiten", ließ der begehrte Steirer wissen.
Der Entscheidung des Kirchbergers war am Vorabend ein Vier-Augen-Gespräch mit Vereinschef Hans Rinner vorausgegangen. "Derzeit konzentriere ich mich nur auf eine professionelle und verletzungsfreie Vorbereitung und möchte alles Weitere auf mich zukommen lassen", erklärte Prödl, der sich über seine sportlichen Zukunftspläne, zu der kurzfristig natürlich die EM-Teilnahme im eigenen Land zählt, jedoch nicht äußerte. Prödls Vertrag läuft noch bis Ende Mai 2009.
Pegam keht GAK den Rücken
Die Ehe Pegam/GAK ist geschieden. Den Trainingsauftakt leitete bereits Co-Trainer Stojadin Rajkovic! Am Mittwoch-Vormittag saß Cheftrainer Didi Pegam bei Dr. Scherbaum und ersuchte um Auflösung seines bis Sommer laufenden Vertrages. Der Masseverwalter lehnte ab, wird auch bis 15. Jänner, der nächsten Deadline im Kampf ums GAK-Überleben, keinen neuen Trainer einstellen und belehrte Pegam über etwaige Auswirkungen. "Es könnten Schadenersatzforderungen auf mich zukommen," so Pegam, "dennoch werde ich als Co-Trainer zu Austria Kärnten gehen."
Dort unterschrieb er einen Vertrag bis Sommer: "Wenn Klaus Schmidt und ich den Klassenerhalt schaffen, verlängert sich der Vertrag um ein Jahr, sonst heißt's arrivederci. Aber dieses Risiko gehe ich ein. Wir schaffen das!"
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