Rückzug scheint fix

Tschechien hält an Panzer-Stornierung fest

Österreich
08.01.2008 17:09
Die tschechische Regierung beharrt weiterhin auf dem Rückzug von dem Vertrag mit der österreichischen Firma Steyr-Daimler-Puch Spezialfahrzeuge (SSF), auf Grund dessen sie 199 Radpanzer "Pandur II" an die tschechische Armee hätte liefern sollen. Dies teilte die tschechische Verteidigungsministerin Vlasta Parkanova nach einem Gespräch mit den SSF-Vertretern am Dienstag in Prag mit. Sie sagte weiters, die Verhandlungen mit SSF seien schon "beendet".

"Wir halten daran fest, dass der Rückzug von dem Vertrag am 11. Dezember 2006 begründet und gültig ist und dass es sich um eine Folge der Nicht-Erfüllung der Bedingungen des Vertrages seitens des Lieferanten gehandelt hat", betonte die Ministerin. Außerdem hätten die Panzerwagen die Kontroll-Tests nicht überstanden.

Laut früheren Berichten haben die Panzerwagen in 24 von 93 Punkten nicht entsprochen. Deswegen hatte die tschechische Armee die ersten 17 Fahrzeuge nicht bis Ende November 2007 übernommen, wie vereinbart worden war.

Topolanek schließt Storno-Rücknahme nicht aus
Der tschechische Premier Mirek Topolanek sprach hingegen beim Wien-Besuch am Montag darüber, dass der Panzer-Deal noch nicht tot sei und dass "nichts ausgeschlossen" sei - von der Rücknahme der Stornierung bis zu einer neuen Ausschreibung.

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