Bei der Abfahrt von der Födinger Alm übersah der Schlittenfahrer in der Dunkelheit ein Ehepaar, das zu Fuß auf der Forststraße unterwegs war. Die 58-jährige Frau wurde durch den Zusammenprall in einen Graben geschleudert und zog sich dabei eine Wirbelfraktur, Serienrippenbrüche sowie mehrere Prellungen zu. Ihr Mann erlitt leichte Verletzungen. Der Schlittenfahrer blieb nach dem Unfall nur kurz stehen. Obwohl die Frau über Schmerzen klagte und ihn aufforderte, seinen Namen und seine Adresse bekanntzugeben, nahm der 42-Jährige seine Rodel und machte sich aus dem Staub.
Die Verletzte verständigte per Handy die Polizei. Die Rettung konnte sie nicht mehr anrufen, weil der Akku des Mobiltelefons ausfiel. Die Frau schleppte sich unter starken Schmerzen, gestützt von ihrem Mann, auf einen 15 Minuten entfernten Parkplatz. Dort leisteten ihr die alarmierten Streifenbeamten Erste Hilfe, bis der Arzt eintraf. Die Frau musste ins Landeskrankenhaus Vöcklabruck gebracht werden. Das Ehepaar konnte den fahrerflüchtigen Wintersportler so genau beschreiben, dass es der Polizei wenig später gelang, ihn auszuforschen. Der Mann wurde angezeigt.










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