Falscher Alarm
Bombendrohung legt Zugverkehr in Belgien lahm
Ein Anrufer hatte Behördenangaben zufolge in mehreren Telefonaten erklärt, er spreche für das Terrornetzwerk Al Kaida. In Belgien bestehen wegen Terrorgefahr seit zwei Wochen verschärfte Sicherheitsvorkehrungen. So wurde unter anderem das traditionelle Neujahrsfeuerwerk in Brüssel wegen der anhaltend angespannten Sicherheitslage abgesagt. Auslöser war die zeitweilige Festnahme von 14 Terrorismus-Verdächtigen.
Der Bahnhof von Leuven bei Brüssel und der Antwerpener Hauptbahnhof wurden nach Polizeiangaben evakuiert und durchsucht, die Bahnhöfe Brüssel Central und Gent-Sint-Pieters nur abgesucht. Um kurz nach 21.00 Uhr rollte der Zugverkehr nach Angaben der Infrabel-Sprecherin wieder, bei rund 80 Zügen kam es jedoch zu Verspätungen zwischen 20 Minuten und eineinhalb Stunden.



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