Teures Vergnügen
Keine Massagen mehr für Australiens Beamte
Ausland
02.01.2008 07:13
Australiens Beamten droht der Verlust einer geliebten Tradition: Die Zeit kostenloser Massagen soll nach dem Willen des Finanzministeriums vorbei sein. Allein in den vergangenen zwei Jahren hätten Beamte auf Kosten der Steuerzahler Massagen im Wert von 200.000 australischen Dollar (120.000 Euro) genossen, berichtete am Mittwoch die Tageszeitung "Daily Telegraph".
Dabei seien Postbeamte am häufigsten auf der Massagebank zu finden, aber auch die Mitarbeiter der Statistikbehörde und des Finanzministeriums seien gut dabei.
Nun aber soll unter der neuen Regierung dem erholsamen Treiben ein Ende bereitet werden. Das Finanzministerium wolle als erstes die "ungeheure Ausgaben-Verschwendung" für seine Mitarbeiter verbieten. Andere Ministerien und Behörden würden wohl schnell folgen.

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