Am Mittwoch steht von 09.00 bis 10.00 Uhr ein abschließendes Direkttreffen zwischen den hochrangigen Delegationen aus Belgrad und Pristina auf dem Programm. Um 10.00 Uhr wollen die Kosovo-Albaner im Schloss Weikersdorf ein abschließende Statement abgeben, um 10.30 Uhr die Serben. Für 11.30 Uhr ist im Außenministerium in Wien eine Pressekonferenz der Troika (EU, USA, Russland) angesetzt.
Für die Kosovo-Albaner kommt nur die Unabhängigkeit infrage. Diese sei "bereits beschlossen", werde von der internationalen Gemeinschaft unterstützt und werde "sehr bald" vom Parlament in Pristina ausgerufen werden, so der Standpunkt der Kosovo-Albaner. Die Unabhängigkeit werde auch "viel früher" als im März proklamiert werden, erklärte der scheidende Kosovo-Premier Agim Ceku.
Serbien hingegen pocht auf weitere Verhandlungen auch über den 10. März hinaus, wenn die Kosovo-Troika den UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon über die Ergebnisse der seit August laufenden Gespräche informieren soll. Belgrad warnt vor fatalen Konsequenzen für den Balkan, sollte es zu keiner Kompromisslösung kommen. Die Verhandlungen würden nicht in Baden und nicht am 10. März, sonder sie "werden und müssen im UNO-Sicherheitsrat enden", betonte der serbische Premier Vojislav Kostunica. Für Serbien sei nur eine Lösung innerhalb des Sicherheitsrates möglich. "Alles andere ist für uns nicht akzeptabel", betonte Kostunica.










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