Gegen 14.45 Uhr betrat ein unbekannter, mit dunkler Wollmütze maskierter Mann eine Bankfiliale in der Laxenburgerstraße. Er bedrohte die Angestellten mit einer Faustfeuerwaffe sowie einem Pfefferspray und forderte die Herausgabe von Bargeld. Doch die Kassenlade öffnete sich nicht, worauf der Täter die Nerven verlor, den Angestellten mit dem Pfefferspray attackierte, ihn beschimpfte und ohne Beute aus der Bank flüchtete.
Eine Sofortfahndung verlief vorerst negativ. Laut Zeugenaussagen dürfte der Mann etwa 30 Jahre alt, rund 1,60 bis 1,70 Meter groß und von untersetzter Statur sein. Er war mit dunkler abgesteppter Jacke samt Pelzkragen sowie einer dunkler Hose bekleidet.
Trafik in Wien-Penzing überfallen
Knapp eine Stunde später, um 15.40 Uhr, wurde eine Trafik in der Linzer Straße in Penzing überfallen. Ein Unbekannter hielt der 59-jährigen Angestellten eine Waffe vors Gesicht und forderte Bargeld. Die Beute steckte der etwa 1,70 Meter große, schlanke Mann, der rund 20 Jahre alt sein dürfte, in eine braune Tasche. Anschließend ergriff er die Flucht, vermutlich in Richtung stadtauswärts.
Angestellte mit Elektroschocker bedroht
Der dritte Raubüberfall wurde gegen 16.30 Uhr auf eine Drogeriemarkt-Filiale in der Koppstraße in Ottakring verübt. Laut Polizei bedrohte ein maskierter, dunkel gekleideter Mann die Angestellten mit einem Elektroschocker, während eine zweite Person vor dem Geschäft aufpasste. Er verlangte Geld aus den Kassen und aus dem Tresor und hielt einer Kassierin den Elektroschocker an. Beide Täter, rund je 1,80 Meter groß, konnten mit der Beute flüchten.
In den frühen Abendstunden wurde schließlich ein Geschäft in der Franzensbrückenstraße in Wien-Leopoldstadt ausgeraubt. Auch hier waren zwei Täter am Werk, die nach dem Überfall unerkannt entkommen konnten.










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