Der wegen Raubes inhaftierte 26-jährige mutmaßliche Täter ist in den vergangenen Wochen wiederholt mit seinen beiden Zellengenossen in Streit geraten, weil sich die Brüder (29 und 33) durch seine sportlichen Aktivitäten gestört fühlten.
Gemüseschälmesser als Tatwaffe
Wie erst jetzt bekannt wurde, eskalierte die Situation am Mittwoch vergangener Woche: Der Verdächtige sollte einem angeblich von den beiden vorgelegten Schreiben zufolge den Haftraum verlassen. Nach eigenen Angaben sei er darüber so wütend geworden, dass er aus einer Schachtel ein Gemüseschälmesser mit einer Klingenlänge von 5,5 Zentimetern nahm und von hinten auf den 29-Jährigen einstach.
Psychose mit paranoiden Wahnideen
Der Verletzte wurde nach der Erstversorgung in die gesperrte Abteilung des Krankenhauses Krems eingeliefert, wo seine Wunde am Hals versorgt und genäht wurde. Der mutmaßliche Täter wurde nach ärztlicher Behandlung wegen eines Faustschlages, den ihm der Drittbeteiligte versetzt hatte, abgesondert und am Freitag in die Justizanstalt Sonnberg verlegt. Laut eines ärztlichen Gutachtens aus dem Jahr 2005 leidet der 26-Jährige an einer Psychose mit paranoiden Wahnideen, verbunden mit visuellen und akustischen Halluzinationen.










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