Auch wenn der Katzenjammer über die Spritpreise allgegenwärtig ist, wesentliche Änderungen bei der Autonutzung konnten bisher noch nicht festgestellt werden. Für IHS-Chef Bernhard Felderer ist das mit ein Grund, warum die Mineralölpreise so hoch sind.
Inflationsbereinigt haben die Österreicher ohnehin schon tiefer in die Tasche greifen müssen. Im Vergleich zum Besuch eines Gasinstallateurs, einer innerstädtischen Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Kauf eines Mischbrotes ist der Spritpreis beispielsweise minimal gestiegen, wie aus Daten der Statistik Austria hervorgeht. Normalbenzin legte demnach seit der letzten Ölkrise vor rund 20 Jahren nominell um 62 Prozent zu. Real - also unter Berücksichtigung der allgemeinen Teuerung - bedeutet das, dass Benzin seither um mehr als 20 Prozent billiger geworden ist.
Die Mineralölfirmen haben trotzdem gut verdient. Die OMV beispielsweise erzielte 2006 einen Rekordgewinn von 1,7 Mrd. Euro.










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