07.11.2007 11:30 |

Dicke Freunde

"Will das Herz Amerikas dauerhaft zurückerobern"

Bei seinem Antrittsbesuch im Weißen Haus in Washington hat der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy am Dienstagabend die wiederbelebte Freundschaft zwischen Frankreich und den USA bekräftigt. "Ich komme mit einer schlichten Botschaft: Ich möchte das Herz Amerikas dauerhaft zurückerobern", sagte Sarkozy beim Empfang zu seinem Amtskollegen George W. Bush. "Wir haben ein gemeinsames Schicksal, nämlich das von zwei freien Völkern, die an Freiheit glauben und bereit sind, für Freiheit zu kämpfen", so Sarkozy.

Bush erinnerte an den französischen General La Fayette, der in der Armee von George Washington im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg (1775-83) gegen Großbritannien kämpfte. Er nannte das französische Volk "den ältesten Freund Amerikas". Frankreich und die USA seien sich einig, dass die Versöhnung im Irak notwendig sei, um Frieden im Nahen Osten zu schaffen. Beide Länder verurteilten Menschenrechtsverletzungen in der sudanesischen Bürgerkriegsregion Darfur sowie in Burma (Myanmar).

Sarkozy hatte zuvor sieben Veteranen des Zweiten Weltkriegs, die 1944 bei der Landung der Alliierten in Nordfrankreich dabei waren, zu Mitgliedern der französischen Ehrenlegion ernannt. "Wenn Europa heute im Frieden lebt, ist das auch Ihr Verdienst", sagte er. Frankreich werde das nie vergessen. "Wenn immer irgendwo in der Welt ein US-Soldat stirbt, dann denke ich daran, was die amerikanische Armee für uns getan hat", sagte Sarkozy.

Sarkozy ist in Begleitung mehrerer Minister nach Washington gereist, unter ihnen Außenminister Bernard Kouchner und Justizministerin Rachida Dati. Seine Ex-Frau Cecilia, von der er seit knapp vier Wochen geschieden ist, hält sich zur gleichen Zeit ebenfalls in den USA auf. Die "New York Post veröffentlichte am Montag ein Foto von Cecilia und ihrer Tochter beim Verlassen eines Restaurants in Manhattan.

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