Angeklagt sind die Delikte des Amtsmissbrauches, der Abgabenhinterziehung und in einem Fall der Erpressung. Der Strafrahmen geht bis zu zehn Jahre Freiheitsstrafe. Alle Angeklagten sind unbescholten. Keiner von ihnen zeigte sich bisher geständig.
Seit 16. Oktober des vergangenen Jahres verhandelt ein Schöffensenat unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Schwurgerichtssaal des Landesgerichtes Innsbruck. Wie Verteidiger erhoben, wurden an bisher 71 Verhandlungstagen in rund 370 reinen Verhandlungsstunden die elf Angeklagten und rund 160 Zeugen einvernommen. Die Anklageschrift hat 280 Seiten.
Die Angeklagten sollen zwischen 1993 und 2002 Dutzende Unternehmen steuerschonend geprüft haben. An der Spitze des kriminellen Netzwerks standen der frühere Prokurist und der führende Amtsbetriebsprüfer.
Symbolbild










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