Er war unschuldig

Londons Polizei wegen Tod eines Mannes verurteilt

Ausland
01.11.2007 18:46
Die Londoner Polizei wurde am Donnerstag wegen schwerer Fehler bei der Planung eines Überwachungseinsatzes verurteilt, die im Juli 2005 zur Erschießung eines Unschuldigen geführt hatten. Das Urteil am Londoner Old-Bailey-Gerichtshof sprach die Metropolitan Police wegen der Gefährdung der Öffentlichen Sicherheit schuldig.

Polizisten hatten einen Tag nach einer gescheiterten Anschlagsserie in der Londoner U-Bahn am 21. Juli 2005 den Brasilianer Jean Charles de Menezes in einer U-Bahn-Station aus kurzer Distanz mit sieben Schüssen in den Kopf getötet.

Die Polizei muss nun mit einer Strafe in unbegrenzter Höhe rechnen. Sie hat bereits die Verantwortung für den Tod des 27-jährigen Brasilianers übernommen. Die Unabhängige Beschwerdekommission der Polizei hatte es aber abgelehnt, in dem Fall individuell Polizisten anzuklagen.

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