Es war im Jahre 1852, als sich Sir Edward Kelcher auf der Suche nach einer Gruppe verschollener Seemänner aus London in Richtung Arktis aufmachte. Bei ihm mit im Gepäck: ein eigens für diese Expedition gebrautes Bier, dessen hoher Alkoholgehalt das Bier für längere Zeit haltbar machen und vor dem Einfrieren schützen sollte.
Über 150 Jahre später taucht eine Flasche von "Allsopp's Arctic Ale" im Internet auf. Der stolze Besitzer wittert den Gewinn und bietet das arktische Bier im Online-Auktionshaus eBay zum Kauf an. 304 US-Dollar bekommt er schließlich für die Flasche. Was der User mit dem Namen "petere92346" jedoch nicht weiß: Das Bier ist wesentlich mehr wert, etwa das 1.666-fache.
Nichts ahnend verkauft der Nutzer die Flasche an "collectordan", der sich ins Fäustchen lacht und das Bier abermals zum Verkauf anbietet - diesmal allerdings mit der bewegten Vorgeschichte des Gerstensaftes. Die Investition von 300 US-Dollar macht sich bezahlt: Der Bier-Kenner streicht beim Weiterverkauf einen Reingewinn von einer halben Million Dollar ein.
"collectordan" freut sich, über den Gemütszustand von "petere92346" kann hingegen nur spekuliert werden. Der Titel "Pechvogel des Jahres" dürfte ihm aber zu Recht verliehen werden.
Symbolbild
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.