Mo, 17. Dezember 2018

Obduktion zeigt:

09.11.2017 09:36

Luchs "Alus" wurde absichtlich erschossen

Die Obduktion hat es ans Licht gebracht: Der unter Artenschutz stehende Luchs "Alus", der im September tot im Saalachsee in Schneitzlreuth entdeckt wurde, ist erschossen worden. Der Kopf und die Vorderpfoten waren abgetrennt. Das könnte aber im Gewässer passiert sein. Für Hinweise gibt es eine Belohnung von 15.000 Euro.

"Alus" war im Jahr 2015 im italienischen Friaul ausgewildert worden. Er wanderte in der Folge über Kärnten bis in den Pinzgau und dann ins Berchtesgadener Land weiter. Die Gregor Louisoder Umweltstiftung hatte an zwölf Standorten an dieser Strecke zuvor Wildtier-Kameras installiert. Daher bekam man immer wieder Aufnahmen von "Alus" und konnte den Weg verfolgen. Anfangs hatte "Alus" ein Sendehalsband um. Dieses hat er aber irgendwo abgestreift.

Hohe Belohnung für Hinweis auf Wilderer
Mit Ende August lief das Wildtier-Kameraprojekt aus. Nur Tage später wurde "Alus" tot aus dem Saalachsee gefischt. Ein Spaziergänger hatte den Kadaver entdeckt. Dem toten Tier fehlten die Vorderpfoten sowie der Kopf. Heute wie damals ist nicht sicher, ob ihm diese Verletzungen schon vor dem Tod zugefügt wurden, oder ob die Gliedmaßen wegen der Strömung und Felsen in der Saalach abgetrennt wurden. Zumindest ergab die Obduktion jetzt, dass das unter Artenschutz stehende Tier erschossen wurde. Vom WWF gibt es 15.000 Euro Belohnung für sachdienliche Hinweise auf den Wilderer.

Manuela Kappes, Kronen Zeitung

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