21.09.2017 09:44 |

Während Autofahrt

Berufsschüler stach nach Streit mit Klappmesser zu

Ein Streit unter Berufsschülern während einer Autofahrt ist am Mittwochabend in der Steiermark eskaliert. Ein 18-Jähriger saß am Steuer des Wagens, als ihn sein 19-jähriger Beifahrer, der auf der Rückbank des Wagens saß, mit einem Klappmesser in die Brust stach. Der 18-Jährige erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen.

Insgesamt drei Berufsschüler waren am Mittwoch gegen 18 Uhr in Fürstenfeld unterwegs, als der Streit, in dem es um die Mitfahrgelegenheit des 19-Jährigen ging, eskalierte. Dieser stach bei der verbalen Auseinandersetzung von der Rückbank aus auf den 18-jährigen Fahrer ein. Der Verwundete hielt den Wagen daraufhin an und konnte sich noch rechtzeitig in einen nahe gelegenen Gastgarten eines Lokals begeben. Gäste bemerkten den Verletzten und verständigten sofort die Einsatzkräfte.

Tatwaffe in Mülleimer entsorgt
Der 19-jährige Tatverdächtige ging zunächst davon und dürfte dabei die Tatwaffe in einem Mülleimer entsorgt haben. Sie konnte später von Beamten sichergestellt werden. Der Verdächtige kam kurz darauf wieder zum Tatort zurück, wo er widerstandslos festgenommen wurde. Bei seiner Einvernahme zeigte er sich geständig, gab jedoch an, sich an die Tat selbst nicht erinnern zu können. Aufgrund seines psychischen Zustands wurde er in ein Krankenhaus eingewiesen.

18-Jähriger notoperiert
Das lebensgefährlich verletzte Opfer wurde nach der Bluttat mit dem Rettungshubschrauber ins LKH Graz eingeliefert und dort umgehend notoperiert. Laut Auskunft der Ärzte ist der Zustand des 18-Jährigen mittlerweile stabil.

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