Fr, 21. September 2018

Drama in Nevada

04.09.2017 08:50

Mann rennt in "Burning Man"-Großfeuer - tot

Beim Kunst- und Partyfestival "Burning Man" im US-Bundesstaat Nevada ist ein Teilnehmer bei einer Zeremonie in das Großfeuer gerannt. Der 41-Jährige starb wenig später im Spital. Laut Behörden handelte es sich um einen Amerikaner, der mit seiner Frau in der Schweiz gelebt hatte.

Bei der jährlichen Zeremonie in der Wüste wird eine Riesenfigur aus Holz angezündet. Dabei durchbrach der Mann mehrere Sicherheitsbeschränkungen und rannte ins Feuer. Zum Zeitpunkt des Zwischenfalls waren rund 50.000 Besucher am Festivalgelände präsent, wie der zuständige Sheriff von Pershing County schätzte.

Von der Feuerwehr aus Flammen geholt
Feuerwehrleute des Festivals zogen den Mann aus den Flammen. Er wurde per Helikopter in eine Spezialklinik in Kalifornien überführt. Dort starb er am Sonntagmorgen an seinen Verletzungen. Nach Angaben des Sheriffs ist unklar, ob der Mann absichtlich oder unter Drogeneinfluss in die Flammen rannte. Unter Alkoholeinfluss habe er laut den Behörden jedenfalls nicht gestanden, die Resultate einer toxikologischen Untersuchung stehen aber noch aus.

Schlussveranstaltung findet statt
Die Organisatoren des neuntägigen Festivals sagten zunächst weitere Zeremonien ab. Die Schlussveranstaltung mit einem weiteren Großfeuer soll jedoch wie geplant stattfinden.

Jährlich nehmen mehr als 70.000 Besucher am Kunst-, Party- und Musikfestival in der Black Rock-Wüste rund 160 Kilometer nördlich von Reno teil.

 krone.at
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