Di, 19. Juni 2018

Defereggental

03.09.2017 19:00

Felssturz: Stein donnerte auf die Straße

Ein gewaltiger Felsbrocken ist am Sonntag auf die Landestraße bei St. Veit im Defereggental gedonnert. Die Fahrbahn im Bereich der Lawinengalerie wurde schwer beschädigt. Zum Glück war zu diesem Zeitpunkt kein Fahrzeug unterwegs. Um die Straße freizumachen, musste der Fels sogar gesprengt werden.

Der gewaltige Felssturz ereignete sich zwischen Tunnel und Galerie im Gemeindegebiet St. Veit in Defereggen. Nicht auszudenken, wenn dort jemand auf der Straße unterwegs gewesen wäre. Die Defereggental-Landesstraße musste in diesem Bereich bis zum Abend für den gesamten Verkehr gesperrt werden.

Spezialfirma musste Stein sprengen
Erst nach einer Besprechung zu Mittag mit dem Landesgeologen, der die Abbruchstelle besichtigt hatte, konnte eine Spezialfirma mit den Aufräumarbeiten beauftragt werden. "Das war kein einfacher Auftrag. Die Arbeiter mussten den gewaltigen Felsbrocken sprengen. Erst dann konnte das Material abtransportiert werden", erzählt Vitus Monitzer, der Bürgermeister von St. Veit in Defereggen. Eine Umfahrung war nur über den Staller Sattel möglich.

"Zum Glück niemand verletzt"
"Gott sei Dank war zur Zeit des Felssturzes kein Fahrzeug auf der Straße. So wurde zum Glück niemand verletzt", erklärt der Gemeindechef. Der Fels dürfte sich aufgrund der nassen Witterung gelöst haben.

Nur vier Kilometer entfernt, auf der Schattseite von Hopfgarten gegenüber der Pfarrkirche, hatte sich im Juli des Vorjahres ebenfalls ein Felssturz ereignet. Damals kamen die Felsbrocken nach einer Sturzbahn von 150 Meter im Bachbett der Schwarzach zu liegen. Das Gestein hatte eine rund zehn Meter breite Schneise durch den Wald geschlagen und Bäume mitgerissen.

Claudia Fischer, Kärntner Krone

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