So, 19. August 2018

Werbeverbot

29.08.2017 11:03

Facebook dreht Fake-News-Verbreitern Geldhahn zu

Facebook weitet den Kampf gegen Fake News aus: Seiten, die wiederholt auf gefälschte Nachrichten verlinken oder diese teilen, dürfen künftig keine Werbung mehr in dem sozialen Netzwerk schalten. Diese Neuerung werde dazu beitragen, die Verbreitung von Fake News zu reduzieren und den verantwortlichen Seiten das Geld zu entziehen, hieß es.

Falsche Nachrichten seien "schädlich" für die Internetgemeinde, so das soziale Netzwerk in einem Blogeintrag vom Montag. Durch sie sei die Welt weniger informiert und das Vertrauen schwinde. Einige Seiten benutzten Facebook dafür, um Werbung in eigener Sache zu machen und ihre Gefolgschaft zu vergrößern. Das solle nun vermieden werden.

Zuvor hatte Facebook bereits Anzeigen blockiert, die einzelne Geschichten und Inhalte bewerben, deren Wahrheitsgehalt von unabhängigen Faktenprüfern angezweifelt wurde. Mit der neuen Richtlinie geht Facebook nun noch einen Schritt weiter. Seiten-Betreiber, die als systematische Fake-News-Verbreiter aufgefallen sind, können künftig generell nicht mehr für sich selbst auf Facebook werben. Auch Anzeigen für nicht gefälschte Inhalte wären dann nicht mehr möglich, wenn die Betreiber zuvor negativ aufgefallen sind.

Facebook ermöglicht den Seiten-Betreibern allerdings auch eine Rückkehr in das Werbe-System: "Unterlassen die Seiten die weitere Verbreitung von Falschmeldungen, wird diese Einschränkung wieder aufgehoben", heißt es in dem Blog-Post.

 krone.at
krone.at

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.