Zusammen mit legaler Fracht sollen die Verdächtigen seit Juni 2005 Klopapier und Servietten aus dem Lager geschmuggelt haben. Unterstützung erfuhren sie dabei von den Fahrern der Lkw, mit denen man die Ware an Hehler weiterverkaufte. Als Abnehmer für die gestohlenen Hygieneartikel fungierten überwiegend China-Restaurants. Der Gewinn wurde fein säuberlich unter allen Beteiligten aufgeteilt.
Ermittlungen des Sicherheitsdienstes der ÖBB sowie der Bundespolizeidirektion Schwechat setzten dem Klopapier-Schmuggel schließlich ein Ende: Während einer Hausdurchsuchung bei einem mutmaßlichen Hehler fanden die Beamten unverhältnismäßig viel Toilettenpapier sowie Servietten. Die Verdächtigen sollen die Tat bereits gestanden haben, sie wurden zusammen mit dem mutmaßlichen Hehler angezeigt.
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