Di, 14. August 2018

Oh mein Gott!

12.03.2017 12:48

Die 5 seltsamsten Auto-Fronten des Genfer Salons

Der Genfer Autosalon bietet viel Unfassbares: wunderschöne Studien, begehrenswerte Serienfahrzeuge, atemberaubend starke Motoren - und auch einiges, was einem die Haare hzu Berge stehen lässt. Hässliches. Schräges. Wirklich seltsame Fahrzeugfronten. Hier sind fünf davon.

Der Bentley Bentayga ist schon im Serienzustand kein Auto, dessen Gesicht ungeteilte Freude auslöst. Doch wenn der dicke Brite in die Fänge des Auto-"Veredlers" Mansory gerät, ist Schluss mit lustig: Dieser Camouflage-Wahnsinn ist eigenlich nicht zu ertragen und fährt in der gleichen Liga wie veroperierte Schlauchbootlippen.

Die niederländische Sportwagenschmiede Spyker zeigt in Genf ein wunderschönes Auto: den Spyker C8 Preliator Spyder. 1,4 Tonnen leicht, mit einem Design zum Niederknien und einem 600 PS starken V8-Motor von Kenigsegg. 400.000 Euro teuer, zuzüglich Steuern. Vielleicht schaut die Front des Wagens deshalb so böse aus den Comic-Augen. Schon gesehen? Mit den Scheinwerfern wirkt der Spyker wie eine Zeichentrick-Figur - vielleicht soll er eine Rolle in "Cars" bekommen.

Bentley. Ja, schon wieder. Diesmal aber ohne Mansory-Verunstaltung. Und wie beim Spyker ist auch bei Bentley das Fahrzeug an sich wirklich gelungen. Ok, die Scheinwerfer sind je nach Perspektive etwas gewöhnungsbedürftig, aber ansonsten ist der EXP 12 Speed 6e mehr als ansehnlich. Auch die leicht nach oben aufschwingenden Türen sind vom Allerfeinsten, werden es aber nicht in die Serie schaffen, wenn aus dieser Elektro-Studie das künftige Bentley Continental Cabrio wird. Alles gut, solange man dem Briten nicht von vorn ins Gesicht schaut. Die "6" hinterm Kühlergrill ist einfach nur unpassend.

Ist es Blasphemie, schlecht über einen Ferrari zu sprechen? Vielleicht. Aber die Scheinwerferpartie am Ferrari 812 Superveloce kann man nicht unkommentiert lassen. Ist euch da in Maranello zu spät eingefallen, dass die Scheinwerfer gar nicht so groß sein sollen? Oder bekommt man gegen Aufpreis Nebelscheinwerfer, die statt dieser Blechblende eingebaut werden? Im Ernst: Die Öffnung hat ihren Zweck, dennoch ist das vielleicht die misslungenste Front, die ein Ferrari je hatte.

Schon wieder Mansory? Nein, diesmal ist es ein Lexus RC F, der von Lexus selbst am hauseigenen Messestand präsentiert wird. Lexus-Fronten sind grundsätzlich nichts für schwache Nerven und polarisieren stark. Fans lieben die Japaner dafür. Aber diese Geschmacklosigkeit gewordene Mischung aus Blech, Plastik und Carbon hätten sie lieber nicht enthüllt.

Stephan Schätzl
Stephan Schätzl

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