Koffer raus und weg

Ryanair lässt 89 Fluggäste auf Urlaubsinsel zurück

Ausland
02.03.2026 19:03
Porträt von krone.at
Von krone.at

Ein Flieger der britischen Billig-Airline Ryanair hat 89 Urlauber auf der spanischen Urlaubsinsel Lanzarote zurückgelassen. Grund waren massive Verzögerungen bei der Passkontrolle ...

Betroffen war der Ryanair-Flug FR4756 am vergangenen Mittwoch nach Bristol in Großbritannien. Die Maschine hatte bereits Verspätung, als am Flughafen César Manrique-Lanzarote noch immer Reisende aus dem Nicht-Schengen-Raum auf ihre Passkontrolle warteten.

Personal holte Gepäck wieder aus dem Flieger
Das dauerte der Airline offenbar zu lange und sie entschied sich, zu starten. Das Bodenpersonal musste das Gepäck der zurückgebliebenen Passagiere wieder aus dem Flieger holen. Das Flugzeug startete laut Recherchen der Online-Zeitung „La Voz de Lanzarote“ nur mit der Hälfte der Sitzplätze besetzt. Die Maschine landete schließlich mit 52 Minuten Verspätung in Bristol. Wie lange die gestrandeten Passagiere noch auf Lanzarote festsaßen, blieb unklar. 

So reagierte Ryanair auf den Vorfall:
Ryanair reagierte inzwischen auf den Vorfall. „Aufgrund von Verzögerungen bei der Passkontrolle am Flughafen Lanzarote (25. Februar) haben einige Passagiere diesen Flug von Lanzarote nach Bristol verpasst.“ Weiter hieß es in der schriftlichen Stellungnahme: „Hätten sich diese Passagiere vor Schließung des Boarding-Schalters dort eingefunden, hätten sie diesen Flug zusammen mit den 90 Passagieren, die sich rechtzeitig am Schalter eingefunden hatten, antreten können.“

Laut der britischen Zeitung „The Sun“ war dies kein Einzelfall am Flughafen Lanzarote. Schon im vergangenen Jahr habe die gleichzeitige Ankunft von 17 Nicht-EU-Flügen zu chaotischen Zuständen geführt, da die Pässe aller Reisenden gestempelt werden mussten.

Kreuzfahrtschiff muss zwei Passagiere zurücklassen
Doch nicht nur Fluggäste, auch Passagiere eines Kreuzfahrtschiffs hatten kürzlich zeitliche Probleme. Wegen starker Winde musste ein deutsches Kreuzfahrtschiff seinen Aufenthalt auf Madeira verkürzen. Dabei schafften es zwei Passagiere nicht rechtzeitig zurück an Bord.

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