Marathon-Rekordlerin Julia Mayer hat bei einem unglaublichen Großauflauf von Sportfunktionären, Partnern und Politikern im Haubenlokal „Bevanda“ in Gloggnitz ihre „Mission LA28“, ihren Angriff auf die Olympischen Spiele in Los Angeles, gestartet. „Die Spiele von Paris 2024“, sagte sie, „sind nur der Anfang gewesen.“ Noch ein großes Geheimnis lüftete sie: Ihren Frühjahrs-Marathon bestreitet sie in Linz am 12. April.
Insider hatten spekuliert, dass Julia Mayer eigentlich eine Woche später beim Vienna City Marathon läuft. Doch die Niederösterreicherin entschied sich, erstmals auf der bekannt schnellen Strecke in Linz zu laufen, zumal dort heuer wieder die Staatsmeisterschaften stattfinden. Günther Weidlinger, sportlicher Leiter des Oberbank Linz-Marathons, der bei der Präsentation in Gloggnitz ebenfalls dabei war, freute sich: „Julia ist eine Bereicherung für jedes Rennen – und für den österreichischen Laufsport insgesamt.“
„Olympia ein Prozess!“
Linz bildet also den Auftakt von Julia Mayers großer sportlichen Reise Richtung Olympia 2028. In Paris 2024 war sie noch Außenseiterin, doch sie behauptete sich als 54. gut, ließ mehrere internationale Top-Läuferinnen hinter sich. Bei der WM in Tokio 2025 lief sie bereits auf den 33. Platz. Julia bringt es auf den Punkt: „Ich will mehr!“
In Gloggnitz standen dann nicht nur Trainingskilometer und Wettkampftermine im Mittelpunkt, sondern Struktur, Planung und Teamarbeit. „Olympia ist kein Einjahresprojekt. Es ist ein Prozess“, weiß Julia Mayer.
Schlafwerte täglich analysiert
Trainer Vincent Vermeulen, der mit der Marathon-Rekordlerin langfristig plant, sprach in Gloggnitz von einem mehrjährigen Aufbau: „Weltklasse entsteht durch Struktur, nicht durch Zufall.“ Trainingssteuerung, Regeneration, Datenanalyse - selbst Schlafwerte werden täglich ausgewertet.
Der Abend zeigte auch eindrucksvoll: Hinter ihrer Rekordzeit von 2:26:08 steckt weit mehr als Tempo. Es geht um Planung, Vertrauen und ein Team, das über Jahre zusammenarbeitet. Mayer: „Ohne stabiles Umfeld gibt es keine Stabilität im Rennen.“ Apropos Bestzeit: ÖLV-Generalsekretär Helmut Baudis überreichte ihr die Rekordplakette. Auch Hannes Gruber, ehemaliger ÖLV-Sportkoordinator und heuer auch als Delegationsleiter bei der EM in Birmingham im Einsatz, war von Julia Mayer eingeladen – als Dank für die lange, erfolgreiche Zusammenarbeit.
Dank an die Sponsoren
Neben dem sportlichen Kern präsentierte sie auch ihre langfristigen Partner (darunter ASICS, Alfa Romeo, Baumit und Vitamin Well. Die Rekordläuferin nahm diesen großen Abend auch vor allem als Anlass, sich bei all ihren Partnern zu bedanken. Los Angeles 2028 ist für sie nicht nur ein Traum – es ist ein konkreter Traum. Die Sponsoren antworteten unisono: „Es macht Spaß, mit Julia zusammenzuarbeiten. Sie ist einfach unkompliziert.“ Und erfolgreich. Sonst wäre eine solche Kooperation nicht möglich. Fazit: Los Angeles 2028 ist für sie nicht nur ein Traum – es ist ein konkreter Traum.
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