Mo, 16. Juli 2018

Grenzen werden dicht

25.10.2016 17:27

Flüchtlingsdruck aus Italien steigt

Bootsflüchtlinge, die im Sommer über das Mittelmeer nach Italien gekommen sind, versuchen weiter in Richtung Deutschland zu kommen. Erst am Sonntag wurden Gruppen von Schwarzafrikanern beobachtet, wie sie illegal einreisen wollten. Und mittlerweile wird selbst am entlegenen Plöckenpass die Grenze wieder aufgebaut.

Noch gibt es keine Grenzkontrolle zu Italien, doch es ist scheinbar nur eine Frage der Zeit: Seit wenigen Tagen wird die Grenze auf dem Plöckenpass wieder hochgezogen (siehe Foto oben). In Holzbauweise wurden mehrere Gebäude inklusive eines überdachten Kontrollbereiches errichtet.

Es scheint notwendig, denn der Druck in Italien wächst, wohin alleine heuer gut 153.450 Menschen mit dem Boot über das Mittelmeer geflüchtet sind. "Immer öfters kommt es vor, dass Bootsflüchtlinge zu Fuß Richtung Deutschland gehen", schildert ein Polizist. Erst am Sonntag meldete ein Autofahrer gegen 15 Uhr, dass etwa 20 Fremde zu Fuß bei Tarvis entlang der Südautobahn Richtung Grenze unterwegs sind.

Nur wenige Minuten später wurden die Personen von italienischen Behörden aufgegriffen. Nur eine Stunde später beobachtete ein Radfahrer, wie weitere 15 Schwarzafrikaner versuchten, illegal in Kärnten einzureisen. Ein Großaufgebot der Polizei sicherte daraufhin die Grenze.

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