Beunruhigende Serie: Nachdem die Polizei erst am Sonntag in St. Pölten eine Drogenlenkerin mitsamt dem zehnjährigen Sohn aus dem Verkehr gezogen hatte, wurde am Montag eine Frau in Baden gestoppt. Auch sie hatte Rauschgift im Blut - und ein Kind (5) dabei.
Ohne Führerschein sowie Kennzeichen, dafür aber im Drogenrausch setzte sich eine 33-Jährige ins Baden ans Steuer. Das Auto dürfte sie ihrem Lebensgefährten entwendet haben, heißt es vonseiten der Polizei. "Weil die Frau in Schlangenlinien durch die Stadt fuhr und ein ungesichertes Kleinkind auf dem Beifahrersitz hatte, entschieden sich Zeugen, die Irrfahrt zu stoppen", wird berichtet. Auf einer Kreuzung bei der Dammgasse verstellten drei Männer mit ihren Pkw der Drogenlenkerin also den Weg - und warteten auf das Eintreffen der alarmierten Stadtpolizei.
"Bei dem fünfjährigen Buben handelt es sich um den Sohn des Partners. Das Kind wurde der leiblichen Mutter unversehrt übergeben", wird berichtet. Die Hintergründe dieser verantwortungslosen Tour liegen indes noch im Dunkeln.
Ermittelt wird auch noch in jenem Fall einer Melkerin (28), die am Sonntag vor der Polizei davongerast ist und erst durch eine Straßensperre in St. Pölten gestoppt wurde. Auch sie hatte ihren zehnjährigen Sohn an Bord. In ihrem Auto fanden die Beamten Drogen wie Speed und Crystal Meth. Führerschein hatte auch sie schon länger keinen mehr.
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