Do, 13. Dezember 2018

Keine Smartphones!

25.07.2016 08:59

Rihanna duldet keine Pokemon-Jagd bei ihren Gigs

Sängerin Rihanna will, dass sich ihre Fans bei Konzerten auf die Musik konzentrieren - und nicht auf ihre Smartphones.

"Ich will nicht sehen, wie ihr euren Freunden oder Freundinnen schreibt. Ich will nicht sehen, dass ihr hier irgendwelche Pokemon fangt", sagte die Musikerin US-Medienberichten vom Sonntag zufolge bei ihrem Gig im französischen Lille. Die Fans jubelten Rihanna daraufhin zu.

Auch Oliver Stone findet Pokemon Go gar nicht lustig. Der Regisseur hat sich auf der Comic-Con in San Diego entschieden gegen den Smartphone-Hit von Nintendo ausgesprochen, dort stellte er seinen neuen Film "Snowden" vor, der sich um den NSA-Whistleblower Edward Snowden dreht. Der 69-Jährige glaubt, die App sei ein Beispiel dafür, wie Regierungen und Unternehmen massenhaft Daten von Privatpersonen abgreifen.

Auf die Frage, welche Bedenken er bezüglich Pokemon Go habe, sagte er: "Das ist nicht lustig. Was da gerade passiert, ist der erste Weg zur Invasion. Die Profite für beispielsweise Google sind riesig. Die geben einen riesigen Haufen Geld für Datengewinnung aus, was du kaufst, was du magst, wie du dich verhältst. Es ist, was einige Leute Überwachungskapitalismus nennen." Stone ging sogar noch einen Schritt weiter und glaubt, dass das Spiel, das Zugang zum Google-Account des Spielers fordert, der nächste Schritt zu einem totalitären System sein könnte, in dem Unternehmen Zugang zu privaten und öffentlichen Daten von Menschen haben: "Man sieht eine neue Form einer Robotergesellschaft. Das nennt man Totalitarismus."

Nintendo hat sich dazu bereits geäußert und zugegeben, dass das Spiel Zugang zu einem gesamten Google-Account garantiert, inclusive E-Mails und Passwörter. Das Unternehmen Niantic, das die App erfand, erklärte, dies sei unbeabsichtigt geschehen und man werde keine Daten sammeln.

Bei dem Smartphone-Spiel Pokemon Go, das in den vergangenen Wochen einen weltweiten Hype ausgelöst hat, begeben sich die Nutzer in der realen Welt auf die Suche nach virtuellen Monstern. Auf der Jagd nach den Figuren sind manche Spieler dabei so in das Spiel vertieft, dass sie kaum etwas von ihrem Umfeld wahrnehmen.

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