Do, 16. August 2018

Frieren, Wut, Träume

27.04.2016 15:03

Signale des Körpers richtig deuten

Fit durch den Tag, ohne Beschwerden oder Schmerzen, immer konzentriert und leistungsfähig: So wünschen wir uns den Alltag. Was aber, wenn man sich plötzlich vieles nur noch schlecht merken kann, sich ständig matt fühlt, keinen Appetit hat oder die Handschrift immer kleiner wird? Woran kann das liegen?

Das Magazin "Reader's Digest" widmet sich in seiner Mai-Ausgabe der Frage, auf welche Krankheiten verschiedenen Signale unseres Körpers hinweisen können, und gibt Tipps, wie man darauf am besten reagiert.

Vergesslich wegen der Schilddrüse?
Zunehmende Vergesslichkeit bei Kleinigkeiten wie Namen, Straßen oder dem Einkaufszettel kann beispielsweise ein Indiz dafür sein, dass die Schilddrüse nicht richtig funktioniert. "Ohne das Schilddrüsenhormon wird einfach alles langsamer", sagt Dr. Ashita Gupta, Endokrinologin am Mount-Sinai-Roosevelt-Krankenhaus in New York. Anzeichen für Probleme mit der Schilddrüse sind auch ständiges Frieren, nachlassende Libido oder die Tatsache, dass das Essen nicht mehr so gut schmeckt wie früher.

Eine verkleinerte Handschrift, der Verlust des Geruchssinns und intensive Träume, bei denen man im Schlaf schlägt oder tritt, können Anzeichen für eine Parkinson-Erkrankung sein. Und wenn älter werdende Menschen Schwierigkeiten bei der Orientierung haben, weist das mitunter auf eine Alzheimer-Erkrankung hin. Da die Hirnrinde schrumpft, in der sich Areale befinden, die für das Denken, Planen und Erinnern zuständig sind, bekommen Betroffene Probleme zum Beispiel bei der Fahrt zu einem eigentlich vertrauten Ziel, das sie plötzlich nicht mehr finden.

Wutausbrüche als Zeichen von Depressionen
Eine Studie der Universität Kalifornien in San Diego wiederum hat gezeigt, dass eine erhöhte Reizbarkeit möglicherweise auf schwere und länger anhaltende Formen von Depression zurückzuführen ist. "Der klassische Fall sieht etwa so aus: Eine Person, die bisher nie zu Wutanfällen beim Autofahren neigte, gerät plötzlich außer sich, weil ihr ein anderer Verkehrsteilnehmer die Vorfahrt genommen hat, und hupt deshalb wie verrückt", erklärt Dr. Philip Muskin, Professor für Psychiatrie am Medizinischen Zentrum der Columbia-Universität in New York.

Vorsicht ist für Schnarcher geboten. Häufige Atemaussetzer beim Schlafen stellen ein erhöhtes Risiko für einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt dar. Aber auch Zahnfleischentzündungen, die von Bakterien verursacht werden, können die Gefahr von Herzinfarkten erhöhen. Eine Zahnreinigung im Abstand von drei bis sechs Monaten hilft, Zahnfleischerkrankungen frühzeitig in Schach zu halten, so "Reader's Digest".

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.