Osttiroler Züchter:

Gelächter über “Hornbauern”!

Kärnten
30.01.2016 16:39

Mehr Hohn als Schelte erntet ein Bauer aus Osttirol, der einer Kalbin ein Horn aufklebte, um bei der Versteigerung einen besseren Preis zu erzielen. Erfahrungsgemäß bezahlen nämlich zwei Spezial-Aufkäufer für Tiere mit aufstehenden Hörnern viel mehr Geld. In Italien werden diese dann oft zum Kämpfen eingesetzt.

Dass man Hähne und Hunde miteinander kämpfen lässt, ist ja wohl bekannt. Dass es aber Schaukämpfe zwischen Kühen gibt, wissen hierzulande nur wenige.

Dafür benötigt man jedoch besonders gut gebaute Tiere: "Schwer müssen sie sein und aufstehende Hörner müssen sie haben!", erklärt der Osttiroler Bauernvertreter Josef Blasisker.

Obwohl der Trend immer mehr zum enthörnten Rind geht, stehen die Italiener auf die ursprüngliche Erscheinung. "Wissenschafter sagen sogar, gehörnte Kühe geben mehr Milch. Der Ankauf von gehörnten Tieren wird gefördert." Deswegen können die beiden Südtiroler Viehaufkäufer wohl auch mehr bieten.

Wie im Schweizer Wallis, wo die Kuhkämpfe um die Ehre gehen, die Herde beim Alpaufzug anzuführen, läuft es auch bei den traditionellen "Batailles des Reines" im italienischen Aosta. Jedes Jahr sind tausende Rinder gesetzt. Jenes Tier verliert, das im Zweikampf vor dem anderen zurückweicht oder gar weggestoßen wird.

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