Mi, 19. September 2018

Polizei-Großeinsatz

04.11.2015 09:58

OÖ: Schüsse bei wilder Schlägerei gefallen

Ein Großaufgebot der Polizei war notwendig, um eine Rauferei, bei der auch Schüsse gefallen sind, am Dienstag im oberösterreichischen Wels zu beenden. An der Auseinandersetzung waren um die 15 Tschetschenen und Afghanen beteiligt. Warum es zur wilden Prügelei kam, ist bislang unklar.

Ersten Erhebungen zufolge dürften vier Männer im Alter zwischen 22 und 34 Jahren, die alle in Wels wohnen, zuerst gestritten und danach handgreiflich geworden sein. Ein 34-jähriger russischer Staatsbürger wird verdächtigt, plötzlich mit einer Pistole zweimal auf einen 30-jährigen Afghanen geschossen zu haben. Dieser wurde nicht verletzt.

Die Polizei wurde gegen 19 Uhr alarmiert. Alle verfügbaren Beamten des Stadtkommandos und des Bezirkskommandos rückten aus, um die Streitgegner zu trennen. Die Verdächtigen waren mit einer Schusswaffe, einem Messer, einer Eisenstange und einem Schaufelstiel bewaffnet.

Streit im Drogenmilieu?
Die Polizei stellte die Pistole und die übrigen Waffen sicher und nahm den Schützen fest. Gegen den 34-Jährigen wurde ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen. Er wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft in die Justizanstalt Wels eingeliefert. Zuvor wurden er und ein weiterer Beteiligter ambulant im Klinikum Wels behandelt, weil sie bei der Rauferei verletzt worden waren.

Der Auslöser war laut Polizei möglicherweise ein Streit im Drogenmilieu. Warum dieser derart eskalierte, ist aber noch unbekannt. Die Beteiligten müssen nun einvernommen werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.

Nachrichten aus meinem Bundesland
Die Bekanntgabe Ihres Bundeslandes hilft uns, Sie mit noch regionaleren Inhalten zu versorgen.