Drama beim Abstieg

Verwirrung um toten Bergsteiger am Everest

Ausland
26.05.2006 12:18
Neue Wendung im Bergdrama um zwei sehbehinderte Bergsteiger am Mount Everest: Ein Australier wurde vom Expeditionsleiter fälschlicherweise für tot gehalten, konnte jedoch gerettet werden. Sein deutscher Kamerad erblindete während des Gipfelsturms und starb wenig später beim Abstieg.

Ein Bergsteiger fand den australischen Alpinisten auf dem Weg zum Gipfel und stellte fest, dass dieser noch lebt, so lauten die neuesten Berichte über den Zwischenfall am höchsten Berg der Welt.

Sherpas bringen den Australier zu Tal
Nachdem er den Verunglückten mit Tee und Sauerstoff versorgt hatte, organisierte der Retter via Funk Hilfe für den sehbehinderten Australier. Sherpas bringen ihn nun in einer aufwendigen Rettungsaktion zu Tal.

Deutscher erblindet und stirbt
Der Bergsteiger aus Deutschland erblindete kurz vor dem 8848 Meter hohen Gipfel vollständig und musste umkehren. Beim Abstieg brach er zusammen und konnte zu seinem Expeditionsleiter gerade noch die Worte "Ich sterbe" sagen, bevor er das Bewusstsein verlor und starb.

Mehr Todesopfer als üblich
In dieser Saison haben bereits 15 Bergsteiger am Mount Everest ihr Leben verloren. Als Grund für die hohe Todesrate ist das außergewöhnlich gute Wetter anzunehmen. Dadurch haben sich mehr Bergsteiger als sonst auf den Mount Everest gewagt.

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