Fr, 19. Oktober 2018

Nächtlicher Einsatz

29.09.2015 14:28

Türkei tötet im Nordirak mehr als 30 PKK-Rebellen

Bei einem nächtlichen Einsatz im Norden des Irak haben türkische Streitkräfte nach Angaben der Regierung in Ankara mehr als 30 PKK-Rebellen getötet. "Wir haben während der Nacht einen Einsatz jenseits der Grenze geführt", sagte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan am Dienstag in einer vom Fernsehen übertragenen Rede. "Mehr als 30 Terroristen wurden getötet."

Bereits seit Anfang September bombardiert die türkische Luftwaffe Stellungen der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) in mehreren Regionen des Nordirak. Auch türkische Bodentruppen sind dort im Einsatz.

Zuletzt rund 1100 PKK-Kämpfer getötet
Der Kurdenkonflikt eskaliert seit Ende Juli. Die türkische Regierung und die PKK werfen einander gegenseitig vor, die bis dahin geltende Waffenruhe gebrochen zu haben. In den vergangenen Wochen verübte die PKK in der Türkei zahlreiche tödliche Anschläge, die türkischen Sicherheitskräfte wiederum gehen im Südosten der Türkei und im benachbarten Irak massiv gegen die Rebellen vor. Dabei wurden nach Angaben regierungsnaher türkischer Zeitungen bisher fast 150 türkische Soldaten und etwa 1100 PKK-Kämpfer getötet.

Zuvor hatte es Friedensverhandlungen zwischen der Regierung in Ankara und der PKK gegeben, mit denen der seit 1984 andauernde Konflikt überwunden werden sollte. Insgesamt wurden im Konflikt um die Kurdengebiete bereits rund 40.000 Menschen getötet.

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.