Di, 14. August 2018

Einkommensbericht

17.09.2015 21:01

Bei Löhnen schaut es in Salzburg sehr mager aus

Alle zwei Jahre erhebt der Rechnungshof die Gehälter der Bevölkerung, der Bericht wurde nun im Land besprochen. In Salzburg liegt das durchschnittliche Bruttojahreseinkommen unter 7 Prozent des Bruttojahreseinkommens in Österreich.

Damit liegt Salzburg im Österreich-Ranking bereits an vorletzter Stelle: "Das Durchschnittseinkommen in Salzburg liegt bei 24.653 Euro im Jahr. Lediglich in Tirol verdienen die Menschen mit einem Jahreseinkommen von 23.791 Euro noch weniger. Im österreichweiten Durchschnitt kommen die Menschen auf ein Bruttojahreseinkommen von 27.674 Euro", berichtet der FPS-Landtagsabgeordnete Markus Steiner nach der Ausschusssitzung.

Und weiter: "Die geringen Einkommen belasten vor allem junge Menschen. Darüber hinaus sind viele - trotz Beschäftigung - dadurch von der Unterstützung des Staates abhängig. Dabei sind in dieser Statistik nicht einmal die Lehrlingseinkommen berücksichtigt, sonst würden die Zahlen noch geringer ausfallen." Gleichzeitig steigen auch die Lebenskosten immer weiter, für einen großen Teil der Salzburger Bevölkerung ist die Belastung kaum mehr zu bewältigen. Oft müssen beide Partner trotz Kind arbeiten oder es wird ein zweiter Job angenommen, um letztendlich über die Runden zu kommen.

Die Frauen verdienen meist viel weniger
Die FPS fordert nun einen Mindestlohn von 1700 Euro und eine "tatsächliche Steuerreform und keine Scheinentlastung wie die bevorstehende Steuerreform". Dazu kommt: In Salzburg verdienen die Frauen 59 Prozent des Männermedians, der Bundesländerdurchschnitt beträgt 60 Prozent. Schuld daran ist, dass viele Frauen nur in Teilzeit arbeiten können und so vor allem im Handel die Einkommensquote drücken. Die SPÖ forderte daher, dass bei Auftragsvergaben und Wirtschaftsförderungen Betriebe mit Frauenfördermaßnahmen bevorzugt werden. Der Antrag wurde gegen die FPS beschlossen. Das Land startete zwar eine Wirtschaftsoffensive, die getätigten Investitionen werden sich aber erst später bemerkbar machen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
„Richtiger Zeitpunkt“
Vize-Weltmeister Mandzukic beendet Teamkarriere
Fußball International
Fans flippen aus
Emily Ratajkowski: Nippelblitzer beim Dinner
Stars & Society
Dario Scuderi
„Medizinisches Wunder!“ BVB-Stütze gibt Comeback
Fußball International
Nach 11 Jahren Bauzeit
Historischer Durchbruch beim Koralm-Tunnelbau
Österreich
Die „Krone“ in Israel
Andi Herzog „ist ja ein extrem sympathischer Typ!“
Fußball International
Chelsea leiht ihn aus
Noch ein großer Coup: Bakayoko kommt zu Milan!
Fußball International
Wegen Patzer
Leverkusen zettelt Internet-Streit mit Cech an!
Fußball International

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.