Mo, 15. Oktober 2018

Asylwerber im Auto

04.09.2015 13:42

Fluchthelfer in Ungarn angehalten: Rückkehr nach Ö

Vier Aktivisten aus Wien sind am Freitag in Budapest wegen des Verdachts der Schlepperei angehalten und auf eine Polizeistation gebracht worden. Sie wollten Flüchtlinge privat in ihren Fahrzeugen nach Österreich bringen. Laut Außenminister Sebastian Kurz sollen die vier Wiener noch am Freitag wieder zurück nach Österreich kommen.

Die vier Aktivisten wurden unweit des Südbahnhofs in Budapest angehalten. Ihnen wurde vorgeworfen, dass sie in drei Autos mehrere Flüchtlinge illegal nach Österreich bringen wollten. In Ungarn drohen dafür bis zu fünf Jahre Haft.

"Wir haben vereinbart, dass die vier Österreicher heute noch nach Österreich zurückkehren können", so der Außenminister am Freitagnachmittag nach einem Gespräch mit den ungarischen Behörden. Klar sei aber, dass die Handlungen strafbar seien. Für die EU sei dies eine sehr schwierige Situation, es brauche dringend eine europäische Antwort auf die Flüchtlingskrise, sagte Kurz einmal mehr.

"Mit Augenmaß vorgehen und genau prüfen"
"Wir verlangen von den ungarischen Behörden, dass mit Augenmaß vorgegangen und genau geprüft wird", hatte der Außenminister nach Bekanntwerden der Causa erklärt und auf eine rasche Klärung gedrängt. "Es gibt einen Unterschied zwischen organisierten Schleppern, die aus Profitgier den Tod von Menschen in Kauf nehmen, und Menschen, die vielleicht einfach nur helfen wollten", so Kurz.

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