Der mutmaßliche Einbrecher hatte bei einem Einbruch in eine Tankstelle auf der Triester Straße gemeinsam mit einem Komplizen den Alarm ausgelöst. Ein Streifenwagen fuhr zum Tatort und konnte die Täter im Inneren des Geschäftsraums ausmachen. Die Beamten sicherten die Eingänge und forderten Verstärkung an.
Die Täter bemerkten jedoch die Anwesenheit der Streifenbeamten und flüchten durch ein aufgebrochenes Fenster. Aufforderungen, stehen zu bleiben, beachteten sie nicht.
Mehrere Schüsse abgegeben
Die folgenden Szenen spielten sich laut Exekutive so ab: "Einer der Männer drehte sich während des Laufens zu einem der Beamten und griff mit einer Hand in das Jackeninnere. Der Beamte musste auf Grund dieser wahrnehmbaren Bewegung, der Umstände sowie der offensichtlichen Gefährlichkeit und zunehmenden Gewaltbereitschaft durch Täter in den vergangenen Jahren annehmen, der Mann wolle eine Schusswaffe ziehen und gab in Notwehr mehrere Schüsse aus der Dienstpistole in Richtung der vorbeilaufenden Männer ab."
Einer der Verdächtigen wurde an der Hüfte getroffen und stürzte verletzt zu Boden. Mittels Rettungsdienst wurde er in ein Spital gebracht und befand sich am Samstag in stationärer Behandlung. Der zweite Täter konnte vorerst flüchten. Eine Waffe wurde nicht sichergestellt. Nach dem mutmaßlichen Komplizen wird gefahndet. Der Vorfall wird polizeiintern überprüft.
SYMBOLFOTO: ANDREAS SCHIEL










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