Die Anti-Hundekot-Aktivisten um Organisatorin Petra Jens hatten von Mitte März an im Internet und mit Unterschriftenlisten Autogramme gegen den Hundekot auf Wiens Straßen eingeholt. Man habe ein Zeichen gesetzt, so die Initiatoren, nun läge der Ball bei der Politik. Allerdings gab sich Jens kämpferisch, indem sie meinte, dass die von der Stadt Ende März angekündigte Info-Kampagne alleine wohl nicht reichen werde. Es müssten auch die bestehenden gesetzlichen Regeln umgesetzt werden.
Umweltstadträtin Sima freute sich über den Rückenwind, den ihr Ressort im Kampf gegen den Hundekot durch die Unterschriften bekomme. Mitte Juni könnte nun eine erste kleine Ausstellung der eingereichten Kampagnen-Vorschläge erfolgen. Hier solle dann das Publikum darüber befinden, welches Sujet tatsächlich umgesetzt wird. Die eigentliche Kampagne dürfte dann noch im Sommer anlaufen.
Hundehalter wehren sich
Zugleich, wenn auch noch etwas zaghaft, formiert sich der Widerstand von Hundehaltern. Unter dem Titel "Hundefreunde wehren sich" haben die Initiatoren unter www.hundehaltegesetz.at im Internet eine eigene Unterschriftensammlung gestartet, bei der für mehr Toleranz und Rechte für Hunde und Halter geworben wird. Bis Donnerstagnachmittag hatten 377 Hundefreunde unterzeichnet.
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