Nach fünf Jahren, ausgehend vom Gründungsjahrgang 2002, hat im Schnitt jeder Gründer 1,26 zusätzliche Vollarbeitsplätze geschaffen. Das geht aus einer AMS-Studie hervor. Damit hat sich der Beschäftigungseffekt mehr als verdoppelt.
Nach drei Jahren sind rund 87 Prozent der Personen, die mit AMS- Hilfe ein Unternehmen gegründet haben, noch immer selbstständig tätig. Dieser Selbstständigenanteil sei so hoch wie in Vergleichsstudien mit "normalen" Gründungen in Österreich, wobei Unternehmensgründungen in Österreich im internationalen Vergleich überdurchschnittlich hohe "Überlebensquoten" aufweisen.
Das Gründerprogramm richte sich ausschließlich an arbeitslose Personen, die sich selbstständig machen wollen und bereits eine konkrete Projektidee haben, so das AMS. Besonders wichtig für den Geschäftserfolg sei sowohl die berufliche Eignung als auch die notwendige Branchenerfahrung.
Der Schritt in die Selbstständigkeit werde daher oft auch von älteren Personen gewählt, die am Arbeitsmarkt bei der Jobsuche benachteiligt sind. Fast ein Fünftel der Unternehmen werde von Arbeitsuchenden über 45 Jahren gegründet. Nach Branchen betrachtet seien rund die Hälfte der Unternehmen im Bereich der unternehmensbezogenen und sonstigen Dienstleistungen tätig, rund ein Viertel im verarbeitenden Gewerbe oder Handwerk und im Handel.










Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.