Unfassbares Gräuel

Jugendliche schänden Selbstmord-Opfer

Ausland
03.05.2006 18:41
Vier betrunkene Jugendliche haben in Bayern in ihrem Suff die Leiche eines Selbstmörders geschändet. Nachdem ein 15-Jähriger aus der Gruppe von Jugendlichen den Toten entdeckt und ihn seinen Freunden gezeigt hatte, schleiften sie die Leiches des Mannes 20 Meter weiter und fesselten eine Hand an einen Ast. Doch das war nicht genug: Mit einem Eisenrohr und anderen Gegenständen schlugen sie auf den Toten ein – so hart, dass die Polizei zunächst von einem Mord an dem 49-Jährigen ausging.

Doch von Reue nach der alkoholisierten Aktion keine Spur: Am Montag zeigten die Jugendlichen die übel zugerichtete Leiche einem 15 Jahre alten Mädchen, das sich am Dienstag an eine Vertrauensperson wandte. So erfuhr die Polizei von der Straftat. Die Beamten stellten Handys sicher, da nicht auszuschließen ist, dass damit am Fundort Fotos gemacht wurden.

Die Haupttäter im Alter zwischen 15 und 17 Jahren müssen sich wegen Störung der Totenruhe und Vortäuschens einer Straftat verantworten.

Nach den Polizeiangaben hatte der 49-Jährige, dessen Leiche zum Spielball der Jugendlichen wurde, vor seinem Freitod größere Mengen Alkohol zu sich genommen. Sowohl in der Wohnung des seit dem 12. Februar vermissten Mannes, als auch am Fundort der Leiche seien Abschiedsbriefe gefunden worden. Die Leiche lag danach wochenlang in einem Wald nahe einem Schrebergarten. Der Tote war am Montag von einem Radfahrer gefunden worden.

Foto: Symbolbild

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