EU-Vergleich zeigt:

Österreichs Lehrer gehören zu den ältesten

Österreich
26.06.2015 19:46
Die österreichischen Lehrer sind im EU-Vergleich überdurchschnittlich alt. Das zeigt ein Bericht des Bildungsnetzwerks Eurydice. Im EU-Schnitt sind 34 Prozent der Lehrer an Schulen für Zehn- bis 14-Jährige (Sekundarstufe 1) unter 40 Jahre alt, in Österreich dagegen nur 24 Prozent. Fast die Hälfte der österreichischen Pädagogen an diesen Schulen gehört dagegen zur Generation über 50 Jahren (EU: 38 Prozent).

Besser sieht es bei den ganz jungen Lehrern aus: Sieben Prozent der österreichischen Pädagogen der Sekundarstufe 1 sind unter 30 Jahre alt (EU-Schnitt: neun Prozent). Mit 17 Prozent  sind die 30- bis 39-Jährigen in Österreich allerdings so gering repräsentiert wie sonst nur in Italien (acht Prozent). Der EU-Schnitt liegt hier bei 25 Prozent. 27 Prozent der Lehrer in Österreich sind zwischen 40 und 49 Jahre alt - das entspricht in etwa dem EU-Schnitt (28 Prozent).

Grund für den hohen Anteil relativ alter Lehrer in Österreich ist der europaweite Spitzenwert bei den Pädagogen zwischen 50 und 59 Jahren in Österreich (45 Prozent; EU-Schnitt: 30 Prozent). Bei den Über-60-Jährigen schlägt dann allerdings das Pensionsantrittsalter durch: Mit einem Anteil von vier Prozent liegt Österreich hier unter dem EU-Schnitt (neun Prozent).

Italien hat die ältesten Lehrer
Die mit Abstand ältesten Pädagogen unterrichten in Italien: Nur acht Prozent der Lehrer dort sind unter 40 Jahre, 63 Prozent über 50 Jahre. Besonders jung sind die Lehrer dagegen in Malta: 68 Prozent sind unter 40 Jahre alt, nur 13 Prozent über 50.

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