"Skandalös"

Zensur in Magistratszeitung sorgt für Aufregung

Kärnten
11.05.2015 22:48
Im Klagenfurter Rathaus hängt der Haussegen schief. Nach dem „Krone“-Bericht über die Streichung von FP-Mandatar Günther Scheider-Schmid von einem Foto der Magistratszeitung (siehe Bild oben) klagt die FP über eine „skandalöse Zensur“. Die Pressechefin weist den Vorwurf zurück: „Es gelten für alle Gemeinderäte die gleichen Spielregeln.“

In der Vergangenheit hatte Günther Scheider-Schmid die Kritik auf sich gezogen, weil er sich als „Gemeinderat“ bezeichnete, als er noch Ersatzgemeinderat war.

Nach dem Einzug in den Gemeinderat gibt es erneut Aufregung, weil er vom Foto einer Laufveranstaltung entfernt wurde (siehe Infobox).

Die Presseabteilung verteidigt das Vorgehen: „Wir haben laufend Interventionen, weil sich Politiker auf Fotos sehen wollen. Deshalb wurde die Regel eingeführt, dass Gemeinderäte nur dann vorgesehen sind, wenn sie etwas mit dem Thema zu tun haben, und das sollte auch Herrn Scheider bekannt sein“, so Pressechefin Veronika Meissnitzer.

Vizebürgermeister Christian Scheider (FP) ist erbost: „Damit wird die Arbeit der Gemeinderäte entwertet!“

Tatsächlich ist die Regel aber nicht neu. Der prominenteste Fall datiert aus dem Jahr 2006: Damals erwischte es Grünen-Mandatar Matthias Köchl auf einem Sportfoto.

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