Sorgenfalten beim FC Bayern: Nach dem Zusammenbruch von Trainer Vincent Kompany wird über die Hintergründe debattiert. Dabei soll es schon seit geraumer Zeit „Warnsignale“ gegeben haben, wie die „Bild“ berichtet. Am Samstag meldete sich unterdessen der Verein mit einem Update.
Kompany befindet sich nach seinem Zusammenbruch in einem stabilen Zustand und wird noch „einige Tage“ im Krankenhaus bleiben. Das berichtete Sportvorstand Max Eberl am Tag nach dem medizinischen Notfall. „Wir haben gestern Abend auch gesprochen. Auch mit seiner Frau. Das war für uns alle natürlich kein schöner Moment“, sagte Eberl am Samstag vor dem Bundesliga-Spiel des Teams von ÖFB-Profi Konrad Laimer beim SC Freiburg am Sonntag (17.30 Uhr im sportkrone.at-Liveticker)
„Zeigt mal wieder, dass der Fußball nicht das Wichtigste im Leben ist. Das Wichtigste ist die Gesundheit“, sagte Eberl. Über die Ursache des Zusammenbruchs wolle er nicht spekulieren. „Ich bin jetzt hier kein Mediziner und werde keine Zusammenhänge herstellen.“ Die Ärzte würden seit Freitagabend nichts anderes machen als versuchen „herauszufinden, was es ist“. Die Untersuchungen hätten auch ein Stück weit Ergebnisse gebracht. „Aber das bedarf noch weiterer Untersuchungen“, sagte Eberl.
Spekulationen über Hintergründe
Unterdessen wird in München über die Hintergründe spekuliert. Wie die „Bild“ berichtet, habe es schon in den vergangenen Tagen „Warnsignale“ gegeben. Spieler und Mitarbeiter haben über chronischen Schlafmangel, fehlende Bewegung, unregelmäßige Schlafzeiten und starkem Kaffeekonsum berichtet.
Zuletzt hatte der Bayern-Coach mit einer Virusinfektion und Hüftproblemen zu kämpfen. Den 6:1-Sieg vergangenes Wochenende gegen RB Leipzig verfolgte er überwiegend im Sitzen, anschließend verpasste er mehrere Trainingseinheiten und eine Pressekonferenz. Beim Champions-League-Spiel am Mittwoch gegen Arsenal (2:2) stand er wieder an der Seitenlinie.
Vorerst übernimmt das Trainerteam um Assistent Aaron Danks die Aufgaben des Chefcoaches. Der Engländer sprang schon einmal für Kompany ein, als dieser im Champions-League-Halbfinalspiel in der vergangenen Saison gegen Paris Saint-Germain wegen einer Sperre von der Tribüne aus zuschauen musste.
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