Sturm hat nun auf die Verletzung von Stammgoalie Daniil Khudyakov reagiert. Schon in den Stunden zuvor wurde das Gerücht laut, dass sich die Grazer mit einem tschechischen Goalie mit Österreich-Vergangenheit verstärken würden, genauer gesagt mit Adam Stejskal. Nun ist die Tinte trocken.
Als vorübergehende Nummer eins – bis Daniil Khudyakov nach seiner Unterschenkelfraktur wieder fit ist – bleibt zwar weiterhin Ammar Helac, der bis dato einen tadellosen Job erledigt hat. Mit Adam Stejskal verpflichtete Sturm allerdings bis Saisonende einen weiteren erfahrenen Schlussmann.
Der Tscheche ist zwar erst 24 Jahre alt, blickt aber bereits auf die Erfahrung von 99 Einsätzen (davon 95 Bundesliga-Spiele) bei der WSG Tirol zurück. Seit Sommer war der Schlussmann vereinslos. Auch deshalb war es überhaupt erst möglich den Tormann zum aktuellen Zeitpunkt an Bord zu holen.
„Eine gute Lösung“
„Nach der schweren Verletzung von Daniil Khudyakov wollten wir unser Torhüter-Team wieder vervollständigen und uns für die restliche Saison sowohl qualitativ als auch quantitativ breit aufstellen“, sagt Sportchef Michael Parensen. „Wir freuen uns sehr, dafür mit Adam Stejskal eine sehr gute Lösung gefunden zu haben. Adam kann trotz seines speziell für einen Torhüter noch immer jungen Alters bereits auf die Erfahrung von fast 100 Bundesligaspielen zurückblicken. Er wird sich bis Saisonende mit all seinen Kräften einbringen und Ammar Helac, der in Abwesenheit von Daniil unsere Nummer 1 sein wird, vollumfänglich unterstützen bzw. da sein, wenn wir ihn brauchen.“
Stejskal selbst meint in einem ersten Statement: „Mitten in der Saison zu einem neuen Verein zu kommen, ist nie ganz einfach, ich stehe aber voll im Training und bin sofort bereit, loszulegen. Ich freue mich sehr, jetzt beim SK Sturm zu sein. Ich will mich so schnell wie möglich einfinden, meine Teamkollegen und speziell das Torhüter-Team unterstützen wo ich kann und gemeinsam alles dafür geben, weiterhin erfolgreich Fußball zu spielen.“
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