Der Königstransfer ist da! Serie-A-Klub Udinese Calcio hat Dienstagmittag David Alaba als neuen Hoffnungsträger im Bluenergy Stadium präsentiert.
Schwarzer Smoking, weißes Leiberl, schwarze Hose, schwarze Schuhe – bei seinem Auftritt am Dienstag machte David Alaba gleich eine gute Figur. In den Katakomben des Stadions sprach er erstmals zu den Medien und den Fans seines neuen Klubs: „Vielen Dank an alle für diese tolle Möglichkeit und diesen herzlichen Empfang! Ich habe mich sofort wie zu Hause gefühlt. Ich kann es kaum erwarten, loszulegen.“
„Ich bin bereit, zu spielen!“
Zudem offenbarte er auch die Gründe für seinen Wechsel nach Udine. „Ich habe hauptsächlich mit dem Trainer (Anm. d. Red.: Kosta Runjaic) gesprochen, der mich von dem Projekt hier überzeugt hat“, so Alaba, der aus dem aus seiner Sicht „richtigen Weg“ sprach. Udinese sei „ein traditionsreicher Verein“ und „ein historischer Klub“, schwärmte Alaba. Körperlich gehe es ihm gut: „Ich bin bereit, zu spielen!“
Ich habe mich sofort wie zu Hause gefühlt. Ich kann es kaum erwarten, loszulegen.
David Alaba
Langer Transfer-Sommer
Nach seinem Aus bei Real Madrid durchlief Alaba einen anstrengenden Sommer, in dem er mit vielen europäischen Topklubs, US- und auch Saudi-Vereinen in Verbindung gebracht wurde. Auch eine Rückkehr zur Wiener Austria sei im Gespräch gewesen, wie sein Vater George gegenüber der „Krone“ hier im Video bestätigte.
Einjahresvertrag
Vor rund zwei Wochen hatte Alaba dann bei Udinese Calcio einen Einjahresvertrag bis 30. Juni 2027 unterschrieben. Der 34-jährige Innenverteidiger war wegen seiner langen Vereinslosigkeit nicht für die ersten vier Spiele der Nations League nominiert worden. „Ich stehe ständig mit Ralf Rangnick in Kontakt, wir haben ein ausgezeichnetes Verhältnis, und ich glaube, dass mir diese Erfahrung bei Udinese helfen wird, wieder in die Spur zu finden“, so Alaba.
Probleme in der Abwehrkette
Mit seiner Routine soll er zudem helfen, die Mannschaft des in Wien geborenen deutschen Trainers Kosta Runjaic zu stabilisieren. Udinese war auf der Suche nach Verstärkungen in der Abwehr, da mit dem ehemaligen Salzburg-Profi Oumar Solet und Talent Matteo Palma zwei Verteidiger zuletzt verletzt ausfielen.
Bruder-Rolle
Zudem war die Defensive in der noch jungen Saison bei elf Gegentoren in fünf Runden eine Schwachstelle, wobei fast die Hälfte davon beim 3:5 gegen Meister Inter fielen. Vier Punkte aus fünf Spielen und Rang 13 sind die Ausbeute bisher. Mit Alaba, der als Routinier auch die Rolle des „großen Bruders“ übernehmen will, soll es nun wieder bergauf gehen …
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