Der HSV Red Bull Salzburg feiert 2026 sein 45-jähriges Bestehen. Einer der Gründerväter wurde zum Pionier des Fallschirmspringens, Didi Mateschitz hatte am Aufschwung ebenfalls einen großen Anteil. Und auch Felix Baumgartner trug sich in die Annalen des besten heimischen Vereins seiner Zunft ein.
Wer vom Fallschirmsport in Österreich spricht, kommt nicht am HSV Red Bull Salzburg vorbei. Der Verein feiert heuer sein 45-jähriges Bestehen. 1981 war Roland Rettenbacher einer von vier Gründervätern der damaligen Sektion im Heeressport. Bis zu seinem Tod 2019 war er einer der bedeutendsten Fallschirmspringer Salzburgs und absolvierte rund 7500 Sprünge. Der amtierende Obmann Hans Huemer ist seit 1983 dabei.
Mateschitz: „Wir müssen Nägel mit Köpfen machen“
„Damals waren wir etwa 15 Leute. 1992 hat sich der Verein dann grundlegend verändert“, sagt Huemer. Nach dem ersten „Red Bull Flugtag“ in Wien kam Dietrich Mateschitz zu ihm und sagte: „Mit euch müssen wir Nägel mit Köpfen machen.“ So kam der HSV nicht nur zum renommierten Zusatz im Namen, sondern auch zu einem rasanten Wachstum bei Ausrüstung, Technik und Mitgliederzahl. „Wir sind mittlerweile der führende Verein in Österreich“, sagt Huemer.
Baumgartner war bis zum Lebensende Mitglied
Zu den Mitgliedern zählte bis zu seinem Tod auch Extremsportler Felix Baumgartner. Ab heute hoffen die HSV-Asse rund um Sophie Grill beim Weltcup im Zielspringen in Thalgau auf Spitzenplätze. Am Sportplatz gilt es, aus 1000 Metern Höhe einen Punkt zu treffen, der nur zwei Zentimeter breit ist. Jeder Zentimeter Abweichung kostet.
Auf der großen Bühne im Einsatz
Neben Wettkämpfen, Ausbildung und Nachwuchsförderung führt der Verein weltweit auch Show- und Demosprünge durch. Egal ob Formel-1-Rennen, die 24 Stunden von Le Mans oder Fußballspiele der Bullen: Wer von Fallschirm-Spektakel spricht, kommt auch international nicht am HSV Red Bull Salzburg vorbei.
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