Verfüngungsmittel

Grazer Bürgermeisterin zahlt über 2000 Euro zurück

Steiermark
08.09.2026 10:52
Porträt von Steirerkrone
Von Steirerkrone

Nach einer Prüfung der Verwendung von Verfügungsmittel der Politik durch das Grazer Kontrollamt bezahlt Bürgermeisterin Elke Kahr nun 2180 Euro aus eigener Tasche zurück.

Erst kürzlich veröffentlichte das Grazer Kontrollamt einen Prüfbericht zum Umgang mit Verfügungsmitteln durch die Grazer Stadtpolitik. Für Bürgermeisterin Elke Kahr (KPÖ) hat dieser nun Folgen: Sie muss rund 2180 Euro aus eigener Tasche zurückbezahlen. Grund dafür sind regelwidrige Bargeldauszahlungen: „Das wird so bestimmt nicht mehr vorkommen“, heißt es aus dem Büro der Stadtchefin. 

Ins Rollen gebracht wurde die Geschichte von Neos-Gemeinderat Alexis Pascuttini, der wegen der Vorgänge rund um die Verfügungsmittel eine Sachverhaltsdarstellung bei der Staatsanwaltschaft Graz eingebracht hatte. „Nach Einbringung meiner Sachverhaltsdarstellung tritt Kahr in Spesenaffäre die Flucht nach vorne an“, ist Pascuttini überzeugt. 

Die Verfügungsmittel werden den Gemeinderat schon bald weiter beschäftigen, setzt sich Vizebürgermeisterin Judith Schwentner (Grüne) bereits öffentlich für deren Abschaffung ein. 

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