Wer bleibt? Wer geht?

Noch kein Verkauf – klare Worte zu Matthias Seidl

Bundesliga
31.08.2026 07:28

Nach dem Aus im Europacup drohen dem SK Rapid mehrere Abgänge. Gegen Sturm Graz waren noch alle da ...

Sind noch alle dabei? Selten war ein Blick auf Rapids Aufstellung so spannend wie gestern. Nur drei „Neue“ standen gegen Sturm im Vergleich zum 120-minütigen Hearts-Schock am Mittwoch in der Startelf. Wobei auch die Bank, also der gesamte Matchkader „interessierte“. Weil – zwei Tage vor Ende der Transferperiode in den Top-Ligen – keiner der vermeintlichen „Verkaufskandidaten“ fehlte. Weder Romeo Amane, noch Nosa Dahl und Nenad Cvetkovic und schon gar nicht Matthias Seidl. Die Abwanderungsgerüchte über den Kapitän erbosten sogar Sportchef Markus Katzer. Für Trainer Johannes Hoff Thorup war es nie ein Thema: „Matti wird weiter für uns spielen.“ Mehr noch – in den nächsten Tagen wird Katzer mit Seidls Berater die Vertragsverlängerung ausverhandeln: „Das war immer so abgesprochen. Wir haben kein Interesse, ihn zu verkaufen, wir schätzen ihn extrem. Er ist ein ganz wichtiger Bestandteil von Rapid.“

Aber natürlich steht bei Katzer nach dem Europacup-Aus das Handy nicht mehr still, muss es Abgänge geben. Auch aufgrund der Kadergröße, nicht nur wegen der Finanzen. Amane, der im Jänner 2025 – da verletzt – um nur 1,3 Millionen von BK Häcken zu bekommen war, sollte jetzt zumindest das Dreifache in die Kassa spülen. Er wird verkauft. Umso mutiger war es, den 23-jährigen Ivorer gestern gegen Sturm 73 Minuten spielen zu lassen. Das ging gut, machte er stark.

„Hat nicht funktioniert“
Bei Tobias Gulliksen hat man vorerst die Reißleine gezogen. Von einem 3,7-Millionen-„Fehlkauf“ wollte Katzer nicht sprechen: „Aber er hat bis dato nicht funktioniert.“ Daher wird er vorerst nur verliehen, laut „Krone“-Infos aber nicht in seine Heimat Norwegen. In Hütteldorf hat er ja Vertrag bis 2030, vorerst ist er einmal weg von der Gehaltsliste.

Tobias Gulliksen wird verliehen.
Tobias Gulliksen wird verliehen.(Bild: GEPA)

Im Gegensatz zu Andrija Radulovic: Der Serbe spielt zwar schon lange überhaupt keine Rolle, dennoch lehnte er vorerst alle Angebote ab. Er sitzt lieber seinen Vertrag (bis 2029) auf der Tribüne aus. Und das mit 24 Jahren?

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