Erst im September 2017 gegründet, kämpft Sabah FK Masazir jetzt um einen Platz in der Champions League. Auch wenn das Team aus Aserbaidschan das Hinspiel am Mittwoch gegen den israelischen Klub Hapoel Beer Sheva knapp mit 2:1 verloren hat, stehen die Chancen auf eine überraschende Königsklassen-Teilnahme nicht schlecht.
Noch keine zehn Jahre alt und doch auf dem Weg in die Champions League. Wenngleich Sabah FK am Mittwochabend eine knappe 2:1-Hinspiel-Niederlage kassiert hat, stehen die Chancen im Rückspiel vor heimischen Fans nicht schlecht.
Es wäre die vorläufige Krönung einer besonderen Fußball-Geschichte. Denn der Verein aus einer Vorstadt von Baku wurde erst am 8. September 2017 gegründet. 2023 ging es schließlich erstmals in die Europacup-Quali. Damals scheiterte man an Partizan Belgrad und verpasste den Einzug in die Conference League.
Erstmals Double-Sieger in Aserbaidschan
In der vergangenen Saison schließlich die Krönung in der heimischen Liga. Sabah holte sich das Double und ließ Rekordchampion Qarabag gleich zweimal hinter sich. Der Lohn: Ein Platz in der Qualifikation zur Champions League. Und auch dort konnte man schon ein Ausrufezeichen setzen. In der dritten Quali-Runde fegte man gegen den dänischen Meister Aarhus mit 4:0 hinweg.
Die „Eulen“ zeigten auch gegen Beer Sheva eine gute Leistung und haben ihre Chance gewittert bald gegen die Elite des europäischen Klub-Fußballs anzutreten. Im Rückspiel am kommenden Dienstag wird man alles in die Waagschale werfen.
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