Snowboard-Crosserin beendete mit nur 27 Jahren ihre aktive Karriere, blickt auf eine erfolgreiche Karriere zurück. Mit der „Krone“ sprach die Scheibbserin über fehlendes Feuer, das Olympia-Loch und ihre Pläne für die „Karriere danach“.
„Einen Moment, ich verstau gerade mein Brettl in der Gepäckablage.“ Als die „Krone“ bei der frisch pensionierten Snowboard-Crosserin Pia Zerkhold anrief, war diese bereits am Weg in den ersten Urlaub im Sportler-Ruhestand. Mit dabei: nicht das bisher bekannte Arbeitsgerät für den Schnee, sondern ein Surfboard
„Keine einfache Entscheidung“
Denn für die Scheibbserin geht es jetzt vier Wochen nach Tunesien, die Verkündung des Karriereendes mit gerade einmal 27 nahm enormen Druck von ihren Schultern. „Das brauch ich jetzt. Ich fahre quasi seitdem ich 15 bin Bewerbe, war seitdem jedes Jahr gut elf Monate im Einsatz“, so Zerkhold. „Die Entscheidung habe ich lange vor mir hergeschoben, war keine einfache. Aber sie war einfach dringend notwendig!“
Phänomen als Sargnagel
Weil das notwendige Feuer fehlte, die Strapazen weiter mitzumachen. Und das obwohl der letzte Winter ein mehr als nur zufriedenstellender war, mit dem Platz fünf bei den Olympischen Spielen in Cortina als Highlight. Was danach folgte? Das weit verbreitete Phänomen „Olympia-Loch“, das in weiterer Folge zum Karriere-Sargnagel wurde.
Vorerst keine Snowboardlehrerin
„Du arbeitest vier Jahre darauf hin. Dann ist es vorbei, du musst deine Ziele wieder neu stecken und nach vorne schauen. Mir ist das nicht gelungen“, knirscht Zerkhold, die im Mixed-Bewerb mit Jakob Dusek 2023 WM-Silber holte. Nach dem wohlverdienten Urlaub wird die 27-Jährige wieder die Schulbank drücken – das Lehramt-Studium wartet. „Das war stets mein Plan für die ,Karriere danach’.“ Auch jener der Snowboardlehrerin? „Irgendwann bestimmt. Jetzt brauche ich aber Abstand, möchte kein Snowboard sehen“, grinst Zerkhold.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.