





Selber machen statt nur zuschauen: Luis, Lenny und Ryan zeigen, wie abwechslungsreich eine Tischlerlehre bei der Tischlerei Weixlbaumer ist – mit echten Projekten, modernen Maschinen, viel Eigenverantwortung und einem Team, das gemeinsam anpackt.
Sägen, hobeln, schleifen – und am Ende steht etwas da, das man selbst geschaffen hat. Genau das begeistert Luis, Lenny und Ryan an ihrer Tischlerlehre bei der Möbeltischlerei Josef Weixlbaumer. Ihr Arbeitsalltag zeigt: Hier geht es nicht darum, anderen nur über die Schulter zu schauen. Die Lehrlinge dürfen selbst ausprobieren, Maschinen bedienen, eigene Arbeitsschritte übernehmen und Schritt für Schritt lernen, Projekte selbstständig umzusetzen.
Viel mehr als nur „irgendwas mit Holz“
Wer Tischler*in wird, verbindet klassisches Handwerk mit moderner Technik, Kreativität und Präzision. Kein Auftrag ist ganz wie der andere, unterschiedliche Materialien und Arbeitsschritte sorgen für Abwechslung. Mal wird in der Werkstatt gefertigt, mal geht es auf die Baustelle. Genau das macht den Beruf für die drei Lehrlinge so spannend: Man lernt ständig dazu, entwickelt mit jedem Projekt mehr Sicherheit und am Ende sieht man ganz konkret, was mit den eigenen Händen entstanden ist.






Erst schnuppern, dann durchstarten
Zur Tischlerlehre sind Luis, Lenny und Ryan auf ganz unterschiedlichen Wegen gekommen: Bei einem war es der Papa, der meinte, dass der Beruf gut zu ihm passen könnte. Ein anderer hat schon als Kind gerne mit Holz gearbeitet, und der Dritte wusste nach der Schule vor allem eines: Er wollte praktisch arbeiten und etwas machen. Spätestens beim Schnuppern waren sich dann alle einig, dass sie hier richtig sind.
Lehrlingsausbilder Michael weiß, worauf es bei angehenden Tischler*innen ankommt: Vor allem Begeisterung muss da sein. Hilfreich sind außerdem räumliches Vorstellungsvermögen, mathematisches Verständnis und Freude am Umgang mit unterschiedlichen Materialien.
Selbstständig werden – Fehler inklusive
Besonders gut gefällt Lenny, dass Lehrlinge bei Weixlbaumer die Chance bekommen, selbst etwas zu probieren und eigene Projekte umzusetzen. Die drei sind inzwischen schon so weit, dass sie Arbeitsaufträge erhalten und vieles eigenständig erledigen können. Dabei darf auch einmal etwas nicht auf Anhieb funktionieren. Fehler gehören zum Lernen dazu – wichtig ist, daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen und beim nächsten Mal noch sicherer zu werden. Genau diese Mischung aus Vertrauen, Verantwortung und Unterstützung bringt die jungen Tischler weiter.
Ein Handwerk, das wieder gefragt ist
Geschäftsführer Josef Weixlbaumer freut sich über den Einsatz der Nachwuchskräfte. DieLehrlinge seien motiviert, bemüht und ein wichtiger Teil des Unternehmens. Für ihn ist klar: Der Lehrberuf gewinnt wieder an Bedeutung – und junge Menschen wie Luis, Lenny und Ryan tragen dazu bei, dass sich herumspricht, dass eine Tischlerlehre „was Gscheits“ ist.
Was dabei mindestens genauso zählt wie handwerkliches Können? Das Miteinander. Denn motivierte Mitarbeiter*innen sind das A und O - und gute Arbeit entsteht am besten dort, wo alle als Team an einem Strang ziehen.